Wieder zu sich kommen durch achtsames und liebevolles berührt werden

In jeder Zelle unseres Körpers sind Informationen gespeichert. Über unser Erlebtes, unsere Gefühle, Gedanken- und Verhaltensmuster. Auch eingeschlossene Energien, die wir zum Zeitpunkt eines Ereignisses in unserem Leben nicht vollständig entladen konnten, nehmen Raum in unserem Körper ein. Sogar einschneidende Lebensereignisse unserer Vorfahren können noch in unserem Körper und in unserem System gespeichert sein. All dies kann dazu führen, dass wir nicht richtig in unserer Kraft sind. Nicht mit uns und unserem Körper verbunden sind und das als “normal” empfinden. Wenn wir uns dem Leben nicht vollständig zuwenden können, können wir auch nicht wissen, wie es sich anfühlt, mit jeder Faser unseres Körpers unsere Vollkommenheit und Lebendigkeit zu erleben.

Die Atemarbeit kann bei diesen Prozessen eine wertvolle Begleitung sein.

Die Atemarbeit kann dabei unterstützen, den Körper wieder in unser Bewusstsein und in sein ursprüngliches Gleichgewicht zu bringen. Wenn wir zu Beobachter:innen unserer Gedanken, unserer Gefühle und unseres Atems werden, können wir uns langsam und liebevoll uns selbst zuwenden. Wir nehmen wieder Kontakt mit uns selbst auf. Ich finde es so beeindruckend, dass unser Körper ganz genau weiß, was zu tun ist und wo es lang geht. Zurück zu uns, zurück nach Hause.

Machen wir uns auf diesen Weg, können wir wieder in den Fluss des Lebens eintauchen.

Wir brauchen diesen Prozess nicht kontrollieren oder manipulieren. Was wir brauchen ist Geduld, Liebe, Zeit und eine große Portion Vertrauen in den Prozess und in uns selbst.

Die Atemarbeit kann beruhigend und regulierend auf das Nervensystem wirken.

Meine Ausbildung im Bereich Atemarbeit habe ich von 2011 - 2016 bei Jadranka Kardum im Atem Zentrum Berlin gemacht.

Mir ist bewusst, dass ich mich als weiße und auf vielen anderen Ebenen privilegierte Person bei jeder Begegnung in einem Spannungsfeld von Macht- und Diskriminierungsstrukturen bewege. Ich möchte diesen Herausforderungen mit ständiger Selbstreflexion, Weiterbildung, Verantwortungsübernahme und Achtsamkeit liebevoll begegnen und einen Raum mit gestalten, der als diskriminierungssensibel und wertschätzend erlebt wird.

 
 

Ich freu mich, wenn ich dich auf deinem Lebensweg ein Stück begleiten darf. 

 

 


 

 

Weitere Einblicke in die Atem-Arbeit findest du auch bei meiner Lehrerin Jadranka Kardum unter: www.atem-zentrum-berlin.de sowie in ihrem kurzen Video "Der Atem und die gütige Hand".

Im Atmen zeigt sich, wer ich als Mensch bin.
— Jadranka Kardum

Jadranka Kardum Atem Zentrum Berlin